Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Wehr Fürstenwalde

Spree-Oder-Wasserstraße km 74,6

Historisches

An der Spree in Fürstenwalde sind schon seit mindestens 500 Jahren Wassermühlen in Betrieb. Da man seit der Gründung der Stadt die Spree auch als schiffbaren Fluss benutzt hat, muss also ebenso lange schon eine Schleuse (und ein Wehr) vorhanden gewesen sein. Dafür sprechen auch die Reste von hölzernen Schleusen, die bei Bauarbeiten zu den neueren gefunden wurden. Am Standort des heutigen Wehres gibt es schon seit mind. 1830 eine so genannte Freiarche. Diese wurde zur Wasserhaltung, zur Erhaltung der Schiffbarkeit an der Spree-Oder-Wasserstraße und zur Eisabführung benutzt. 1890 wurde das Wehr für die Stauhaltung der Fürstenwalder Spree beim Bau der Schleuse Fürstenwalde (heutige Nordkammer) notwendig.

1996 wurde an dieser Stelle das neue Wehr Fürstenwalde in Betrieb genommen.
Konstruktion

Das neue Wehr besitzt drei Wehrfelder mit je 2 Schütztafeln (Ober- und Unterschütz). Über die gesamte Wehrbreite ist auf den Pfeilern eine Trägerkonstruktion montiert, auf die dann je Wehrfeld zwei elektromechanische Wehrmaschinen mit Doppelantrieb aufgesetzt sind. Die Kraftübertragung erfolgt mittels Triebstöcken, wobei die Zahnstangen senkrecht in den jeweiligen Führungsschlitzen der Pfeiler angeordnet und am unteren Ende mit den Schütztafeln verbunden sind.

Unterhalb des Wehres bricht eine Zahnschwelle aus Beton die durch das Überströmen der Tafeln entstehende Energie des Wassers.