Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Zwillingsschachtschleuse Eisenhüttenstadt

Spree-Oder-Wasserstraße km 127,3

Für die Schachtschleuse Eisenhüttenstadt ist der Außenbezirk Fürstenwalde zuständig.

Die nutzbaren Abmessungen der Schleuse betragen:

Der Oder-Spree-Kanal (OSK) verbindet die Spree mit der Oder. Die Schleuse Eisenhüttenstadt ist die letzte von 4 Schleusen, die auf dem Weg zur Oder überwunden werden müssen. Der Oder-Spree-Kanal (OSK) verbindet die Spree mit der Oder. Die Schleuse Eisenhüttenstadt ist die letzte Schleuse, die auf dem Weg von Berlin zur Oder überwunden werden muss. Die Anlage wurde in der Zeit von 1925 bis 1929 errichtet und besteht aus zwei nebeneinander liegenden Schleusen.

Hier geht´s zur Geschichte des Oder-Spree-Kanals.

Konstruktion
1889 wurde als Abstieg zur Oder eine dreistufige Schleusentreppe mit Oberer, Mittlerer und Unterer Schleuse südlich der Stadt Fürstenberg/Oder errichtet.

Die drei Schleusen mit je 55,00 m Länge und 9,60 m Breite (8,50 m Torbreite) wiesen Fallhöhen von je 4,40 m auf.

Der Verkehr entwickelte sich rasant. Zwischen 1903 und 1906 wurden - wie zuvor in Wernsdorf und Kersdorf – unmittelbar neben den schon bestehenden zweite Schleusenkammern errichtet. Die Doppelanlagen zogen wiederum noch mehr Schiffe über Finowmaß nach sich. Um den Verlust an Zeit und Wasser zu minimieren, entschloss sich 1921 das Reichsverkehrsministerium, den Übergang vom Kanal hinab zur Oder völlig neu zu gestalten.

Mit dem Bau der Zwillingsschachtschleuse wurde am 1. August 1925 begonnen. Sie ist auf einer etwa 20 m unter Gelände befindlichen Tonschicht gegründet.130.000 m³ Gussbeton und 6.000 t Stahleinlagen waren für den Bau der Schleuse, einschl. Vorhäfen erforderlich.

Am 1. November 1929 wurde die Schleuse dem Verkehr übergeben. Eine besondere Betriebsart spart 50 Prozent Wasser gegenüber Einzelschleusungen:

In der Regel steht eine Kammer auf Oberwasser, die andere auf Unterwasser. Beim Schleusen wird gleichzeitig in einer Kammer herauf (zu Berg) und in der anderen hinab (zu Tal) geschleust. Hierbei wird zuerst der Wasserspiegel in beiden Kammern durch Verbindungskanäle ausgeglichen. Anschließend wird dann die eine Kammer nach dem Unterwasser entleert, die andere aus dem Oberwasser gefüllt.

Flyer Zwillingsschachtschleuse Eisenhüttenstadt

Flyer Informationszentren zur Geschichte des Oder-Spree-Kanals

Blick von Unterwasser auf das Hubportal

Blick von Unterwasser auf das Hubportal

Blick vom Steuerstand in die trockengelegte Nordkammer

Blick vom Steuerstand in die trockengelegte Nordkammer

Einrichtungen für die Sportschifffahrt

In den Vorhäfen der Schleuse gibt es Festmacheeinrichtungen für die Sportbootschifffahrt. Wegen des enormen Wasserbedarfs für eine Schleusung kann es für Sportbootfahrer zu Wartezeiten kommen.

Die Schleuse Eisenhüttenstadt hat folgende Schleusenbetriebszeiten.