Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Schleuse Mühlendamm

Das WSA Berlin stellt an der Schleuse Mühlendamm kostenfrei offenes WLAN (Internet-Zugang) zur Verfügung.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/offenes-wlan-am-bmvi.html


Spree-Oder-Wasserstraße km 17,8

Für die Schleuse Mühlendamm ist der Außenbezirk Neukölln zuständig.

Informationen zur Schleuse Mühlendamm - Schautafel

Die nutzbaren Abmessungen der Schleuse betragen:

Schleuse Mühlendamm

Schleuse Mühlendamm mit kreuzenden Fahrgastschiffen Nord- und Südkammer

Schleuse Mühlendamm

Schleuse Mühlendamm mit Ausfahrt aus Nordkammer Richtung Köpenick

 

Bis kurz vor dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde der gesamte Schiffsverkehr in der Berliner Stadtmitte über die im Spreekanal/Kupfergraben liegende Schleuse abgewickelt. Dieses „Nadelöhr", deren Schleusenanlage seit dem Mittelalter mehrfach vergrößert wurde, ist 1935 bis 1942 zu einem Wehr mit Bootsschleuse zurückgebaut worden.

Im eigentlichen Flussverlauf der Spree wurde am 25. September 1894 die erste Einkammer-Schleuse errichtet. Vorausgegangen war, dass der Betrieb der beiden Mühlen und des Speichers auf dem Mühlendamm 1880 eingestellt wurde.

Die Schleuse wurde bereits mehrfach umgebaut. Der frühere Mühlenstau von 1893 lag unterhalb der heutigen Schleuse, was wasserseitig an den noch vorhandenen Mauerwerksbögen beim Nikolaiviertelzu erkennen ist.

In den Jahren von 1936 bis 1942 entstand einhundert Meter oberhalb des Mühlendamms der Neubau einer Doppelkammer für 1000-Tonnen-Schiffe. Seitdem liegt die Mühlendammbrücke im Schleusenunterwasser.

Die Mühlendammschleuse dient neben der Schleuse Charlottenburg der Schiffbarmachung der Berliner Stadtspree.

Betriebszeiten

Die Bedienung der Schleuse erfolgt zu den Schleusenbetriebszeiten vom zentralen Steuerstand durch einen Schichtleiter.

Konstruktion

Die Schleuse wurde als 2 Kammerschleuse in den 30iger Jahren errichtet. Die Kammerwände bestehen aus Stahlspundbohlen, die Häupter aus Stahlbeton. Die Stemmtore bestehen aus geschweißtem Stahl, ein Stemmtorflügel wiegt ca. 12 t. Der Antrieb der Tore wird über Hydraulikzylinder realisiert. Zur Füllung und Entleerung der Kammern befinden sich in den Toren Segmentschütze.

Einrichtungen für die Sportschifffahrt

Sportboote werden zusammen mit der Berufsschifffahrt geschleust. Im oberen Vorhafen wurde eine Wartestelle für Sportboote eingerichtet. Die Passage mit muskelbetriebenen Fahrzeugen ist wegen der schwierigen nautischen Bedingungen im Spreebogen nicht zugelassen. Für die Fahrt durch den Spreebogen gelten seit Anfang Januar 2003 neue Verkehrsvorschriften - siehe hierzu Verkehrsregelung Innenstadt Berlin.

Schleuse Mühlendamm Sportbootwartestelle

Sportbootwartestelle mit Landgang im oberen Vorhafen vor Schleuse Mühlendamm