Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Schleuse Fürstenwalde

Verkehrsstatistik Schleuse Fürstenwalde und Wernsdorf

07.01.2014

Mit 669.128 t bzw. 608.147 t liegen die Schleusen Wernsdorf und Fürstenwalde deutlich über dem Schwellenwert der neu definierten Kat C der Hauptwasserstraßen des Bundes, so dass neben dem Teltowkanal auch die Spree-Oder-Wasserstraße (mindestens zwischen Rummelsburg und östlich Schleuse Fürstenwalde) künftig mindestens als Bundeswasserstraße im Bestand zu erhalten wäre, soweit es bei den zuletzt veröffentlichten Kriterien des BMVBS (neu BMVI) für eine Neukategorisierung der Wasserstraßen des Bundes bleibt. Der Zuwachs gegenüber 2012 beträgt in Wernsdorf +13% und in Fürstenwalde +18%. In 2013 wurden in Wernsdorf 4.891 Fahrzeuge geschleust, in Fürstenwalde 4.851.

Güterdurchgang Schleuse Fürstenwalde 2010 bis 2013

 


Lage und Abmessungen

Für die Schleuse Fürstenwalde ist der Außenbezirk Fürstenwalde zuständig.

Spree-Oder-Wasserstraße km 74,75

Die nutzbaren Abmessungen der Schleuse betragen:

Die Schleuse hat folgende Betriebszeiten.

Die Schleuse Fürstenwalde ist eine von 4 Schleusen des Oder-Spree-Kanals, die auf dem Weg von Berlin zur Oder überwunden werden müssen.

Geschichte

Auf Veranlassung von Kurfürst Johann Georg wurde aus dem 1298 erstmals erwähnten Fürstenwalder Mühlenstau 1588 eine Stauschleuse. Über diese wurde der Schiffsverkehr bis zur „Frankfurter Niederlage“ am Kersdorfer See möglich. Von hier erfolgte der Transport über Land nach Frankfurt zur Oder.

1738 und 1833 entstanden zwei Schleusenneubauten im Bereich zwischen dem heutigen Wehr und der Nordschleuse. Die jüngere wurde mit versetzten Häuptern gebaut, so dass gleichzeitig zwei Schiffe mit 40,20 m Länge und 4,60 m Breite geschleust werden konnten. Diese Abmessungen gingen 1845 als das erste standardisierte Binnenschiffmaß in die Geschichte ein. 1836/38 ließ die Königliche Wasserbau-Inspektion eine Erneuerung von Freiarche und Wehr durchführen, um Wasserhaltung, Schiffbarkeit und Eisabführung zu garantieren. Ein neues Wehr wurde 1890 und die jetzige Nordschleuse Fürstenwalde 1891 mit einer nutzbaren Länge von 65 m gebaut.

1912-1914 folgte dann die breitere Südschleuse. Beide Schleusen werden durch Stemmtore an Ober- und Unterhaupt geschlossen. Die Füllung und Entleerung erfolgt mit Rollkeilschützen in Torumläufen. Die Häupter, die Sohlen, sowie Teile der aufgehenden Kammerwand sind aus Beton, der teilweise mit Stahl bewehrt ist, gefertigt. Der obere Teil der Kammerwände besteht aus Mauerwerk. 1996 wurde das neue Wehr Fürstenwalde in Betrieb genommen. Das neue Wehr besitzt drei Wehrfelder mit je 2 Schütztafeln, die automatisiert je nach Wasserstand gefahren werden.

Flyer Schleuse Fürstenwalde

Die Geschichte des Oder-Spree-Kanals können Sie unter Historisches nachlesen.

Schleuse Fürstenwalde

Schleuse Fürstenwalde

Schleuse Fürstenwalde Südkammer

Südkammer