Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Spreekanal/Kupfergraben (SpK)
Weitere aktuelle Nachrichten für den Bereich der WSD Ost finden Sie auf den Internetseiten des Elektronischen Wasserstraßen-Informationssystems (ELWIS).

Bei Sanierungsarbeiten an den Uferwänden der Museumsinsel wurden am Spreekanal (SpK), vielen Berlinerinnen und Berlinern als „Kupfergraben“ bekannt, wiederum Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Berliner Senatsverwaltung hat den Kupfergraben daraufhin als „stark kampfmittelbelastet“ eingestuft.

Dieser Sachverhalt bestätigt erneut die Einschätzung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Berlin, dass die Beseitigung von Kampfmitteln nichts von ihrer Aktualität verloren hat. In besonderem Maße sind davon die Liegenschaften des Bundes betroffen, in diesem Fall eine Wasserstraße, für deren Sicherheit, Unterhaltung und Betrieb das WSA Berlin die gesetzliche Verantwortung trägt.

Das WSA Berlin als Eigentümer der Bundeswasserstraße Spreekanal/Kupfergraben ist bemüht, die Gefahr umgehend zu beseitigen. Unter Einsatz modernster geophysikalischer Messverfahren wurden bereits technische Erkundungen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der zuständigen „Leitstelle Kampfmittelräumung“ der Oberfinanzdirektion Hannover werden diese Untersuchungen bis Ende 2007 durch Testfeldräumungen ergänzt. Die darauf aufbauende Gefährdungsanalyse wird dann den Handlungsbedarf bestimmen. Während der Testfeldräumungen sind Nutzungseinschränkungen angrenzender Verkehrswege nicht auszuschließen.

Das von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes betriebene Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem (ELWIS) stellt unter www.elwis.de weitere Informationen für die Berufs- und Freizeitschifffahrt, Reeder, Verlader und sonstige Interessenten zur Verfügung.