Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Geschichte

km 3,26 Nordende bei Müggelheim bis km 0,00 Einmündung in die Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) bzw. Dahme bei km 43,30 

Vor der „Großen Krampe“ müssen sich die Schiffer entscheiden - nach Eisenhüttenstadt oder nach Königs Wusterhausen. Links führt die Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) weiter über den Seddinsee und das erste Teilstück des Oder-Spree-Kanals (OSK) nach Osten, rechts geht es in die Dahme-Wasserstraße (DAW) Richtung Süden.

Wasserstraßenkreuz Schmöckwitz

                                                            Wasserstraßenkreuz Schmöckwitz

Damit die Schifffahrt effektiv gestaltet werden kann, hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin ziemlich genau am Abzweig zwischen den Schmöckwitzer Inseln Werderchen und Weidenwall bei km 43,85 eine Liegestelle (Koppelstelle Schmöckwitz) eingerichtet. Das ist gut gedacht, da hier beispielsweise Leichter aus Königs Wusterhausen und solche aus Fürstenwalde für die Weiterfahrt zu einem Schubverband gekoppelt werden können.

Koppelstelle Schmöckwitz

                                    Koppelstelle Schmöckwitz

Die Große Krampe, ein ruhiges Gewässer mit dichtem Schilf, schaut gelassen zu. Die Bucht der Dahme ist 3,26 Kilometer lang und gut 100 Meter breit. Sie erstreckt sich vom Wasserkreuz in Schmöckwitz bis nach Müggelheim. Auf beiden Seiten ist sie vom Köpenicker Forst umgeben. Am Nordende bei Müggelheim gibt es am Gosener Damm eine Badestelle, am Westufer eine Laubenkolonie und den Zeltplatz „Kuhle Wampe“. Der aber hat rein gar nichts mit dem Original gemein. Das befand sich am Ufer des Großen Müggelsees zwischen den Ausflugsgaststätten Müggelseeperle und Müggelhort. Dort drehte der Regisseur Slátan Dudow 1931/32 unter Mitwirkung von Bertolt Brecht, Hanns Eisler und Ernst Busch seinen Film „Kuhle Wampe“.

Die Verbindung zwischen dem Ostufer der Großen Krampe hinüber nach Krampenburg am Westufer hält in der Saison die BVG-Fährlinie F21. Auf der Halbinsel Krampenburg, der Landzunge zwischen der Großen Krampe und dem Langen See, wurde 1906 ein Restaurationsbetrieb eröffnet. Es gab einen riesigen Saal, einen Aussichtsturm und eine Kegelbahn. Der lang gestreckte Bau mit den Terrassen war der sonnigen Schmöckwitzer Seite zugewandt. Vor der Gaststätte legten die Ausflugsdampfer an. Ein Großbetrieb aus Ruhla erwarb 1978 das Anwesen, fällte Bäume, riss ab und hinterließ - eine Ruine.

Nach Königs Wusterhausen

                                        Nach Königs Wusterhausen