Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Rückbau Schleuse Große Tränke

Lage der Baustelle

Die Schleuse befindet sich an der SOW km 68,75 und entstand zusammen mit den Schleusen Wernsdorf, Fürstenwalde und Kersdorf. Sie besteht aus zwei Kammern. Die Grundsteinlegung der Südkammer erfolgte am 18. Oktober 1887. Dies geht aus der Urkunde der Grundsteinlegung hervor, die bei Bauarbeiten am 01.10.2004 gefunden wurde. Pressemitteilung

Geschichte

Grund für die Entstehung der Staustufe Große Tränke war die damals vorherrschende Schleppzugschifffahrt. Diese ließ nur eine bestimmte Fließgeschwindigkeit des Kanals zu. Der maximale Wert war mit v = 0,3m/ s festgelegt und wurde bei Wasserabführungen von Q = 20 m³/s erreicht.

Bestand

Mit dem Übergang zum Schifffahrtsbetrieb mit Motorschiffen und Schubverbänden entfiel die Notwendigkeit der Schleuse. Die Schleuse wurde letztmalig 1951 in Betrieb genommen. Die Schifffahrt musste die engen Kammern durchfahren. Die Schleusentore waren verriegelt und der Wasserstand ausgeglichen.

Baumaßnahme

Da die ursprüngliche Zweckbestimmung entfallen ist, wird die Schleuse seit Juli 2004 zurückgebaut. Die Baumaßnahmen dauern noch bis Dezember 2004 an. Im Zuge der Baumaßnahme werden das Hubtor, die beiden Schleusenkammern und die alte Brücke zurück gebaut. Der Auftrag zum Rückbau der Schleuse wurde an die Fa. Müsing, ein Betrieb der RM Beteiligungsgesellschaft mbH vergeben.

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Um die Belange der Landeskultur zu berücksichtigen, werden Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen für die in diesem Bereich erforderlichen Baumfällungen durchgeführt. Durch den Abriss der Schleuse findet eine Entsiegelung der Kanalsohle statt. Diese stellt eine ökologische Verbesserung des Naturhaushaltes dar.

Zeitungsartikel der Märkischen Oderzeitung (MOZ) vom 5.10.04

Rückbau Schleuse Große Tränke