Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Kabel- und Übertragungstechnik des WSA Berlin

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin ist für die Vorbereitung, Realisierung, Bauüberwachung und die Abnahme von nachrichtentechnischen Projekten der Kabel- und Übertragungstechnik für die WSÄ Berlin, Brandenburg und Eberswalde zuständig.

Aus den unterschiedlichsten Aufgaben dieser drei Ämter ergibt sich ein weit reichendes Spektrum an Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen auf dem Gebiet der Kabel- und Übertragungstechnik.

So sind in den vergangenen Jahren auf Grund von Forderungen der WSÄ Kabelstrecken neu gebaut bzw. vorhandene Kupferkabelstrecken für die digitale Übertragung bis zu 2x2 Mbit/s vorbereitet, Lichtwellenleiterkabel (LWL – Kabel) verlegt (Brandenburg – Rathenow) und mit Multiplextechnik bestückt worden.

So wurde z.B. 1994 das KOM – Kabel von Potsdam bis Magdeburg unter Federführung des WSA Berlin nur innerhalb einer Bauzeit von 1,5 Monaten realisiert. Dabei wurden 9 Übertragungsstationen und 45 Regeneratoren errichtet. In den Folgejahren konnte das Kabel am Oder-Havel-Kanal (OHK) von Oranienburg bis Niederfinow und weitergehend bis Hohensaaten und Schwedt digitalisiert werden. Im Amtsbereich Berlin ist das KOM – Kabel von Berlin bis Fürstenwalde über Wernsdorf und Schleuse Große Tränke für die digitale Übertragung nutzbar.

2001 wurde das erste LWL - Kabel nach der Wiedervereinigung in der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) Ost verlegt, um die übertragungs-technischen Anforderungen zur Schleusenfernbedienung zu erfüllen.

Mit dem Aufbau der entsprechenden Übertragungstechnik können Übertragungsraten bis in den Gbit/s- Bereich realisiert werden.

Neben den Investitionen wurden umfangreiche Kabelumverlegungen in den drei Amtsbereichen erforderlich. Meist durch Maßnahmen der WSV selbst bzw. durch Baumaßnahmen Dritter.

So wurden z.B. durch den Ausbau des Silokanals in Brandenburg umfangreiche Verlegearbeiten eines Kupfer- und LWL - Kabels das sich im unmittel-baren Baufeld befand erforderlich. Auch der Neubau des Schiffshebewerkes Niederfinow stellte die nachrichtentechnischen Sachbearbeiter vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Doch durch gute Koordinierung, Vergabe der Leistungen an qualifizierte Fachfirmen und das enge Zusammenarbeiten mit den jeweiligen WSÄ und dem Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) Berlin konnten die Probleme erfolgreich gelöst werden, so dass das KOM – Netz der WSV immer mehr zu einem leistungsstarken Kommunikationsnetz heranwächst, das allen Anforderungen der heutigen hochtechnologisierten und anspruchsvollen Zeit gerecht wird.