Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Eintrag von: maggie humbert Datum/Uhrzeit: 19.06.2007, 19:55 Uhr
PROTEST GEGEN BAUMFÄLLUNGEN AM LANDWEHRKANAL


Sehr geehrter Herr Brockelmann,

wenn die Bäume am Landwehrkanal abgeholzt werden bleibt Berlin arm, ist danach aber wesentlich weniger sexy.

Es müssen unbedingt Alternativen dazu gefunden werden, die ebenfalls finanzierbar sind, den Kreuzbergern aber nicht die grüne Oase nimmt, die wir brauchen. Die 70er Jahre sind vorbei, in denen man städtebaulich so argumentieren konnte.

Berlin hat schon weniger Wohnqualität als andere Grossstädte, grade der BEBAUMTE Landwehrkanal ist ein Platz, den alle Kreuzberger lieben und brauchen. Die Touristen auch - die Wirkung und Anziehungskraft eines intakten Baumbestands wird vom WSA unterschätzt.

Also bitte keine Kurzschlussreaktionen, um Geld am falschen Ende zu sparen.

Zu fällen einen schönen Baum,
brauchts eine halbe Stunde kaum

Zu wachsen bis man ihn bewundert
braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.

Mit den allerbesten Grüssen
Maggie Humbert
 
Eintrag von: Simone Schwartz     Website: www.baeume-am-landwehrkanal.de Datum/Uhrzeit: 19.06.2007, 18:59 Uhr
Das kann ja wohl echt nicht wahr sein, dass unsere Bäume am Kanal gefällt werden sollen! Was für eine kurzsichtige Idee!!
Wir werden weiterhin dagegen protestieren und nicht stillhalten!
 
Eintrag von: Jacqueline Meier     Website: www-baeume-am-landwehrkanal.de Datum/Uhrzeit: 19.06.2007, 18:45 Uhr
Sehr geehrter Herr Brockelmann,

wie ich soeben über den Newsletter des Aktionsbündnisses „Bäume am Landwehrkanal“ erfahren habe und wie ich es spätestens morgen in der neuen Ausgabe der „Zitty“ lesen werde, beabsichtigen Sie tatsächlich, der Ufervegetation des Landwehrkanals massiv zu Leibe zu rücken.

Eine ökologisch-nachhaltige Sanierung, steht zu lesen, sei nicht unbedingt Ihr Belang. Ich gehöre selbst zu denjenigen, die die Bürger auf dieses geplante Vorgehen aufmerksam machen und einen Teil der mittlerweile über 10.000 Unterschriften gesammelt haben.

Ich frage mich gerade, wie das geplante Vorgehen mit den Werten einer Demokratie zu vereinbaren ist. Ich frage mich gerade, warum es Ihnen unmöglich scheint, eine Alternative zu prüfen. Ich frage mich gerade, wie verlässlich von Ihnen gemachte Zusagen grundsätzlich sind:

Am 11. 06.2007 trafen Sie sich mit dem Bezirksbürgermeister von Friedrichshain/Kreuzberg und antworteten auf die Frage, mit welchen Maßnahmen die Ufermauer instandgesetzt werden kann, dass Sie das „durch Ingenieur-Büros prüfen lassen“ und dass Sie „dazu alle technisch möglichen Varianten untersuchen lassen“ und „bezüglich der zu realisierenden Variante“ offen wären.

Aus dem Online-Auftritt des Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen:

Völlig unverständlich ist Brockelmann auch die anhaltende Selbstverständlichkeit, mit der Gütertransport auf den Autobahnen – samt aller notwendigen Ausbau- und Instandsetzungsmaßnahmen – akzeptiert, der Ausbau der Wasserstraßen jedoch problematisiert werde.

Dabei weiß doch inzwischen jedes Kind, dass auf einem einzigen Frachter von 85 Metern Länge und 9,50 Metern Breite die Fracht von 45 Dreißigtonnern umweltfreundlich transportiert werden kann".

Inzwischen, sehr verehrter Herr Brockelmann, weiß auch jedes Kind, das der Klimaschutz eine globale Angelegenheit ist. Es wäre schön, wenn sich diese Erkenntnis auch in Ihrem Bereich herumsprechen würde.
 
Eintrag von: Holger Plaasche     Website: www.baeume-am-landwehrkanal.de Datum/Uhrzeit: 19.06.2007, 18:31 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Anwohner des Landwehrkanals und fachkundiger Bürger muß ich mich über die Pläne des WSA wundern, die Ufersanierung des Landwehrkanals ohne Erhalt der Bäume, sowie im zitty-Artikel Herrn Brockelmann zugeschrieben, vorzunehmen. Der Landwehrkanal ist einer der ältesten Grünzüge Berlins und als solcher unverzichtbar. Die einseitige Betrachtung als Wasserstraße mag dem Auftrag Ihrer Behörde entsprechen - kann jedoch nicht als Maßstab für die erforderlichen Maßnahmen gelten.
Sie müssen sich kritisch fragen lassen, ob die Instandhaltung des Landwehrkanals in den letzten Jahren in ausreichendem Masze betrieben wurde und ob Sie nicht mal über Ihren Tellerrand schauen sollten.
Das Fällen der alten und vitalen Bäume ist ein Frevel und kann nicht einfach als formaler und technokratisch erforderlich Tatbestand verbucht werden.
Sie sind Kummer mit Bürgerprotesten gewohnt, aber es stellt sich Frage ob Sie hier im Innenstadtbereich den Bogen nicht überspannen !
 
Eintrag von: Voß Datum/Uhrzeit: 19.06.2007, 18:14 Uhr
Protest gegen Baumfällungen am Landwehrkanal!
Die von Ihnen geplanten Baumfällungen am Landwehrkanal sind kurzsichtig und eine Tragödie für Anwohner und Besucher!Andere am Wasser gelegene Städte machen vor, daß es Möglichlkeiten jenseits der schlichten Fällung gibt, die Ufer langfristig abzusichern und trotzdem die langgewachsene Vegetation zu erhalten!
Ein Armutszeugnis für Berlin!!!
 
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