Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Berufsbild Mechatroniker

Mechatroniker ist die Berufsbezeichnung eines anerkannten Ausbildungsberufs der gewerblichen Wirtschaft.

>Die Berufsbezeichnung ist abgeleitet von dem fachübergreifenden Gebiet Mechatronik, also aus der Kombination von Mechanik und Elektrotechnik/Elektronik, ergänzt durch Steuerungstechnik und Informationstechnik.

Die Ausbildung dauert i.d.R. 3,5 Jahre. Im 2. Ausbildungsjahr findet die Abschlussprüfung Teil I und im 4. Ausbildungsjahr die Abschlussprüfung Teil II statt.

Ursprünglich wurde der Beruf für den Maschinen- und Anlagenbau konzipiert. Deshalb sind in dem Beruf Ausbildungsinhalte für den ganzheitlichen Erstellungsprozess von Maschinen und Anlagen vorgesehen:

Damit ist der Beruf auch interessant für alle Betriebe, die mittels mechatronischer Systeme produzieren oder mittels mechatronischer Systeme transportieren.

Der Ausbildungsberuf Mechatroniker/Mechatronikerin ist ein Querschnittsberuf, der in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ausgebildet und eingesetzt werden kann:

Mechatroniker sind Elektrofachkräfte und Metallfachkräfte, d. h. sie werden so ausgebildet, dass sie selbstständig an elektrischen und mechanischen Anlagen arbeiten dürfen. Qualifikationen der Metallbearbeitung und Elektrotechnik sind ebenso erforderlich wie die Grundlagen der Hydraulik, der Pneumatik und der Steuerungstechnik. Messen, Prüfen und Programmieren von Komponenten stehen mit auf dem Plan der 3½-jährigen Ausbildung (diese kann auf 3 Jahre verkürzt werden).

Mechatroniker sind in der Montage und Wartung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen tätig bzw. bei den Abnehmern und Betreibern dieser mechatronischen Systeme. Sie konstruieren unter anderem Autopiloten für Flugzeuge und Schiffe, ABS-Bremsen in Autos oder auch elektronische Antriebssysteme und richten diese ein. Die Tätigkeiten werden an unterschiedlichen Einsatzorten ausgeübt, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich.

Ebenfalls bildet der Umgang mit Steuerungs- und Regelungstechnik einen zentralen Zweig der Arbeit eines Mechatronikers. Er muss in der Lage sein, eine speicherprogrammierbare Steuerung zu installieren, z. B. eine Logo-Kleinsteuerung oder eine Simatic S7. Hierzu gehört auch der korrekte Umgang mit verschiedenen Feldbus-Systemen.

Da das Ausbildungsspektrum sehr breit gefächert ist, können erhebliche Unterschiede bei der Schwerpunktsetzung in der betrieblichen Ausbildung festgestellt werden. So wird in manchen Unternehmen die Ausbildung stark am Elektroniker orientiert und nur durch grundlegende mechanische Fertigkeiten ergänzt, aber auch eine gegenteilige Spezialisierung kann vorkommen. Der Grund hierfür liegt in den unterschiedlichen Aufgaben die der Mechatroniker im jeweiligen Betrieb übernehmen soll. Beispielsweise kann er in der mechanischen als auch elektronischen Instandhaltung eingesetzt werden.

Die Azubis bei der Arbeit am PC  Elektrolaborstände

Lernorte

Die praktische und theoretische Ausbildung im Betrieb findet überwiegend in der Ausbildungswerkstatt in Fürstenwalde statt.

Zusätzlich erfolgt die praktische Ausbildung an sämtlichen Anlagen des WSA Berlin

Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin
Bauhof
Ausbildungswerkstatt Fürstenwalde
Mühlenbrücken 8B
15517 Fürstenwalde/Spree

Die fachtheoretische Ausbildung findet am Oberstufenzentrum (OSZ) Oder-Spree am Standort Palmnicken statt.

OSZ Oder-Spree
Standort Fürstenwalde/Palmnicken
Palmnicken 1
15517 Fürstenwalde